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Editorial Dank an Professor Voigt
Im April 1991 erschien das erste Heft dieser Zeitschrift. Die ersten Herausgeber und gleichzeitig auch die Gründer dieser Zeitung waren Maschallah Nadjmi, Hans Hacker, Klaus Sartor und Karsten Voigt. Die Schriftleitung lag damals in Würzburg, bei Nadjmi. Er schied im Jahre 1995 aus dem aktiven beruflichen Leben aus, hat die Schriftleitung aber bis Ende 1996 behalten. Bis zum Erscheinen des ersten Heftes des 7. Jahrganges im März 1997 war mit Herrn Prof. Dr. Karsten Voigt ein geeigneter Nachfolger gefunden. In seinem Editorial begrüßt Nadjmi die Wahl des neuen Schriftleiters: Prof. Voigt „hat sich von Beginn an, auch als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie, mit einem beispiellosen Engagement für den Fortbestand und die ständige Verbesserung der wissenschaftlichen Qualität der Zeitschrift eingesetzt …“. Nicht nur Nadjmi vertrat diese Meinung. In einem Editorial zu Prof. Voigts 60. Geburtstag schrieb in dieser Zeitschrift Martin Schumacher, damaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie: „Die Deutsche Neuroradiologie verdankt Karsten Voigt wichtige wegweisende Impulse …“. Da er die Neuroradiologie immer in engem Bezug mit dem klinischen Krankheitsbild betrieben hatte, fiel es ihm leicht, sich mit einer Zeitschrift mit dem Namen „Klinische Neuroradiologie“ zu identifizieren. Die Betrachtung der Neuroradiologie als klinisches Fach wurde „zu seinem Markenzeichen“. Nach neun Jahren harter Arbeit gibt Prof. Voigt nun die Herausgeberschaft und Schriftleitung der Zeitschrift, für die er so viel gekämpft hat, weiter. Als Herausgeber und Schriftleiter hat er bewiesen, dass Nadjmis Wunsch, ihn als Nachfolger zu haben, gut begründet war. Nur wer sich mit der Organisation und Planung einer wissenschaftlichen Zeitschrift auskennt, kann überhaupt einschätzen, welche hervorragenden Leistungen Prof. Voigt für die Klinische Neuroradiologie geboten hat. Als gewählter Nachfolger wird es für mich sehr schwierig werden, ihn in dieser Aufgabe ersetzen zu können. Ich bin überzeugt, dass die Zeitschrift ohne seine Anstrengungen, ohne seine hervorragende Arbeit nicht mehr existieren würde. In sehr schwierigen Zeiten hat er sie geschützt, gepflegt und kämpfte um ausreichende Anzahl von ausreichend guten Arbeiten für die einzelnen Hefte. Dies war keine einfache Aufgabe. Er hat von uns, den Mitgliedern der Gesellschaften, leider zu wenig Unterstützung erhalten, wurde mit dieser Aufgabe häufig allein gelassen. Wahrscheinlich sind wir Neuroradiologen von unserem Fach so beeindruckt und fasziniert, dass wir es ständig in erster Linie nur ausüben, praktizieren wollen und uns wenig Zeit und Kraft für die publikatorische Arbeit lassen. Er musste uns immer daran erinnern, wie wichtig es ist, in der Öffentlichkeit darzustellen und zu beweisen, wie hochwertig die in diesen drei deutschsprachigen Ländern geleistete neuroradiologische Arbeit ist. Notfalls hat er mit Beiträgen aus der eigenen Abteilung dafür gesorgt, dass die geforderte Außenwirkung durch Publikationen gesichert wurde. Dies alles bewältigte er neben seinen hauptberuflichen Aufgaben: Er war gleichzeitig Ordinarius für Neuroradiologie, Leiter einer großen neuroradiologischen Abteilung, „nebenbei“ auch noch Dekan der Medizinischen Fakultät und leitender ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums in Tübingen. Lieber Herr Voigt, wir möchten uns bei Ihnen für die hervorragende Arbeit der letzten neun Jahre herzlich bedanken und hoffen, dass Sie uns und unsere Zeitschrift mit Rat und mit Ihrer großen Erfahrung weiterhin unterstützen werden. László Solymosi, Würzburg |
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